Allgemeine Geschäftsbedingungen („AGB“) Lebensberatung Heike Steiner (Stand August 2025)
Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Erbringung sämtlicher Dienstleistungen des Einzelunternehmens Lebensberatung Heike Steiner, Inhaberin Heike Steiner, Kriemhildstraße 37, 69469 Weinheim, Telefonnummer (06201) 8439633, E-Mail-Adresse kontakt@heike-steiner.de („Unternehmer“). Es gilt die bei Vertragsschluss jeweils gültige Fassung dieser AGB.
Die Dienstleistungen werden ausschließlich an Verbraucher erbracht („Kunde“). Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.
Änderungen oder Ergänzungen der AGB – einschließlich des Verzichts auf dieses Formerfordernis – müssen schriftlich oder in Textform vereinbart werden.
Vertragsschluss
- Der Vertrag zwischen dem Unternehmer und dem Kunden kann schriftlich oder per E-Mail abgeschlossen werden. Der Unternehmer macht den Vertragsschluss davon abhängig, dass der Kunde volljährig ist und dies ausdrücklich bestätigt.
Alle Beschreibungen und Angebote auf der Homepage des Unternehmers oder sonstigen Medien sind rechtlich unverbindlich und stellen kein Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar. Die Kontaktanfrage des Kunden zu einer bestimmten Leistung des Unternehmers per Brief, E-Mail, Kontaktanfrage über die Homepage oder telefonisch stellt ebenfalls kein Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar.
Auf Anfrage des Kunden übersendet der Unternehmer dem Kunden das von ihm unterzeichnete Vertragsformular über die gewünschte Leistung des Unternehmers zusammen mit diesen AGB, den Widerrufsinformationen und der Datenschutzerklärung (Angebot zum Abschluss des Vertrages). Der Kunde unterzeichnet das Vertragsformular und schickt es dem Unternehmer zurück (Annahme des Vertragsangebotes). Der Vertrag kommt mit Eingang des vom Kunden unterschriebenen Vertragsformulars bei dem Unternehmer zustande.
Gegenstand des Vertrags können die auf der Homepage des Unternehmers näher beschriebenen oder sonst angebotenen Dienstleistungen sein.
Die Dienstleistungen des Unternehmers richten sich an Privatpersonen mit persönlichkeitsbezogenem Beratungsbedarf in komplexen Lebenssituationen. Der Unternehmer erbringt ausschließlich Leistungen außerhalb der Heilbehandlung; die erbrachten Leistungen ersetzen keine Behandlungen durch Ärzte, Heilpraktiker oder andere Therapeuten.
Der Unternehmer bietet die Beratungsleistung „SeelenReading“ an. Das Seelen-Reading besteht aus einem Besprechungstermin mit 30 Minuten Dauer.
Der Unternehmer bietet die Beratungsleistung „EnergyBoost“. Das EnergyBoost besteht aus einem Besprechungstermin mit 70 Minuten Dauer.
Der Unternehmer bietet die Beratungsleistung „SoulPackage“ an. Das SoulPackage besteht aus vier Besprechungsterminen á 70 Minuten Dauer in einem Zeitraum von einem Monat.
Der Unternehmer bietet die Beratungsleistung „SoulGlow“ an. Das SoulGlow besteht aus zwölf Besprechungsterminen á 70 Minuten Dauer in einem Zeitraum von drei Monaten.
Sämtliche Besprechungstermine finden nach Wahl des Unternehmers telefonisch oder als Online-Videomeeting über den Anbieter Zoom Video Communications Inc. statt (http://www.zoom.com)
Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem gebuchten Vertragsinhalt und beschränkt sich bei dem den Dienstleistungen „SeelenReading“ und „EnergyBoost“ auf die Abhaltung des Einzeltermins. Bei den Dienstleistungen „SoulPackage“ und „SoulGlow“ legt der Unternehmer unter Berücksichtigung der Belange des Kunden den Vertragsbeginn fest. Der Vertrag endet mit dem letzten vereinbarten Beratungstermin. Die ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen. Der Vertrag endet somit durch Erfüllung, d.h. der Unternehmer hat alle versprochenen Leistungen erbracht und der Kunde hat das Entgelt bezahlt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund des Unternehmers und des Kunden bleibt jedoch unberührt. Der Unternehmer ist insbesondere zur außerordentlichen Kündigung berechtigt, wenn der Kunde trotz Mahnung in Zahlungsverzug ist und wenn der Kunde vorsätzlich gegen vertragliche Bestimmungen einschließlich dieser AGB verstößt. Im Falle der Kündigung wird das vereinbarte Entgelt ratierlich nach Leistungsstand bis zum Kündigungstermin geschuldet.
Der Unternehmer stellt dem Kunden in seinem Ermessen begleitende Unterlagen (z.B. Audiodateien o.ä.) in digitaler Form als Portable Document Format (pdf) oder Multimedia Datenformat (MP3, MP4) zur Verfügung; ein zusätzlicher Postversand erfolgt nicht. Ein Rechtsanspruch auf Überlassung von Begleitunterlagen besteht nicht.
Sämtliche Dienstleistungen beruhen auf Kooperation, Lernbereitschaft und Mitarbeit des Kunden. Die Dienstleistungen sind höchstpersönlicher Natur, d.h. die im Einzelfall geschuldeten Leistungen werden individuell unter Berücksichtigung der persönlichen Belange des Kunden geklärt und vereinbart. Soweit Wissen vermittelt wird, erfolgt dies durch eigenständiges Selbstlernen bzw. Anleitung zur Selbsthilfe. Eine Kontrolle des Erlernten durch den Unternehmer erfolgt nicht. Die konkrete Anwendung und Umsetzung der Inhalte einschließlich des Treffens entsprechender Entscheidungen obliegt allein dem Kunden und erfolgt individuell in Eigenregie. Der Unternehmer schuldet deshalb lediglich die Erbringung dieser Dienstleistungen, nicht aber den Eintritt eines bestimmten Erfolges. Auch steht der Unternehmer nicht dafür ein, dass der individuell von dem Kunden verfolgte Zweck erreicht wird.
Widerrufsrecht
Dem Kunden steht als Verbraucher ein Widerrufsrecht zu. Dem Kunden wird in jedem Einzelfall eine Widerrufsbelehrung erteilt. Der Kunde kann für den Widerruf die ihm in diesem Zusammenhang überlassene Muster-Widerrufserklärung verwenden oder eine eigene Widerrufserklärung abfassen.
Der Kunde kann zustimmen und verlangen, dass der Unternehmer bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Erbringung der Dienstleistung beginnt. Der Unternehmer kann den Vertragsschluss von dieser Zustimmung bzw. Verlangen abhängig machen. In diesem Fall erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat. Dem Unternehmer steht im Falle des Widerrufs bei anteiliger Leistungserbringung die Gegenleistung für die erbrachten Teile der Leistung zu; eine Erstattung erfolgt dann nur anteilig. Der Unternehmer weist den Kunden hierauf vor der Erteilung des Auftrages deutlich hin.
Entgelt
Es gelten ausschließlich die Preise und Entgelte im Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Sollten Rabatte und Sonderaktionen beworben werden, sind diese mengenbegrenzt und es besteht kein Rechtsanspruch auf deren Gewährung.
Das Entgelt wird als Bruttobetrag inklusive etwaiger gesetzlicher Umsatzsteuer angegeben und vereinbart. Das angegebene Entgelt beinhaltet alle anfallenden Preisbestandteile.
Der Unternehmer stellt Rechnung über das Entgelt. Die Rechnung wird per E-Mail übersandt. Der Rechnungsbetrag ist sofort fällig und spätestens 10 Tage nach Zugang der Rechnung zu bezahlen. Im Falle einer Ratenzahlung geht die individuell vereinbarte Fälligkeitsregelung vor.
Die Zahlung des Entgelts kann per PayPal oder per Banküberweisung des Kunden erfolgen. Der Unternehmer teilt dem Kunden die Bankverbindung mit, auf die der Kunde den Rechnungsbetrag einzuzahlen hat. Barzahlung ist ausgeschlossen.
Bei Zahlung über PayPal teilt der Unternehmer dem Kunden seine bei PayPal hinterlegte E-Mail Adresse mit. Der Kunde meldet sich mit den gewohnten Zugangsdaten bei PayPal an und veranlasst die Zahlung an den Unternehmer nach näherer Maßgabe der Vertragsbedingungen von PayPal. Anbieter des Dienstes „PayPal“ ist PayPal (Europe) S.à.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg.
Gerät der Kunde mit der Zahlung des Entgelts in Rückstand, fällt für jedes Mahnschreiben eine Bearbeitungsgebühr i.H.v. 10 Euro an. Der Kunde kann nachweisen, dass dem Unternehmer ein geringerer Aufwand entstanden ist. Weitergehende Ansprüche auf Schadensersatz und Verzugszinsen bleiben davon unberührt.
Der Kunde ist nicht berechtigt, gegen die Entgeltforderung mit Gegenforderungen aufzurechnen oder sonst ein Zurückbehaltungsrecht geltend zu machen, es sei denn die Gegenforderungen sind rechtskräftig festgestellt oder durch den Unternehmer anerkannt.
Die an den Unternehmer gezahlten Preise und Entgelte werden nicht von Krankenkassen, privaten Krankenversicherern, Beihilfestellen oder anderen Kostenträgern erstattet und sind somit allein von dem Kunden zu tragen.
Leistungsstörungen
Die Dienstleistungen des Unternehmers sind auf den Kunden zugeschnitten. Der Kunde ist deshalb nicht berechtigt, sich in dem Termin vertreten zu lassen.
Ein gebuchter Termin ist spätestens 48 Stunden vor Beginn abzusagen. Anderenfalls wird das volle Honorar für den Termin geschuldet, es sei denn der Unternehmer kann den abgesagten Termin mit einem anderen Kunden besetzen. Dies gilt nicht bei einem triftigen Grund für die kurzfristige Absage (z.B. kurzfristig eingetretene Erkrankung).
Wird ein gebuchter Termin zweimal rechtzeitig, jedoch ohne triftigen Grund, abgesagt, verfällt der Termin ersatzlos und das volle Honorar für den Termin wird geschuldet.
Wird ein gebuchtes Leistungspaket abgebrochen und liegt objektiv kein Grund für eine außerordentliche Kündigung vor, wird trotzdem das volle Honorar geschuldet. Dies gilt nicht, wenn der Kunde nachweislich die Leistung objektiv nicht mehr entgegennehmen kann (z.B. durch Attest nachgewiesene Erkrankung) oder wenn dem Kunden die weitere Zusammenarbeit aus anderen objektiv bestehenden Gründen nicht mehr zugemutet werden kann.
Der Unternehmer ist bei kurzfristiger Erkrankung berechtigt, einen Termin abzusagen. Der abgesagte Termin wird nachgeholt. Es besteht kein Anspruch des Kunden auf Ersatz von Folgeschäden (z.B. unnötige Reisekosten).
Haftung
Der Kunde versichert, an keiner Erkrankung zu leiden, die aus medizinischer oder psychologischer Sicht der Erbringung einer Dienstleistung des Unternehmers entgegenstehen würde. Der Kunde informiert den Unternehmer unverzüglich, sollte ihm später ein solcher Ausschluss bekannt werden. Laufende Heilbehandlungen jedweder Art dürfen nicht eingeschränkt oder abgebrochen werden. Die Haftung des Unternehmers für falsche oder unvollständige Angaben des Kunden in diesem Zusammenhang ist ausgeschlossen.
Der Unternehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Der Unternehmer haftet auch für die fahrlässige Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten). In diesem Fall haftet der Unternehmer jedoch nur für bei Vertragsschluss vorhersehbare und vertragstypische Schäden.
Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer Pflichten haftet der Unternehmer nicht. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Die von dem Unternehmer überlassenen begleitenden Dokumente sind allgemeingültige Musterunterlagen, die der Kunde auf seine individuellen Bedürfnisse anpassen muss. Der Unternehmer haftet deshalb nicht für die Wirksamkeit im Einzelfall. Der Unternehmer weist den Kunden explizit darauf hin, dass sämtliche i.R.d. Dienstleistungen und Begleitunterlagen vermittelten Inhalte wissenschaftlich nicht begründet sind und dementsprechend kontrovers diskutiert werden können
Der Kunde ist verpflichtet, in eigener Regie, auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten einen funktionsfähigen und internetfähigen Computer, einen ausreichenden Internetanschluss sowie die für die Nutzung des Online-Angebotes des Unternehmers erforderlichen technischen Vorrichtungen und Software (z.B. Zoom-Zugang, Zoom-Software oder Acrobat Reader) bereitzuhalten. Die jederzeitige Verfügbarkeit einer ausreichenden Internetanbindung liegt nicht in der Sphäre des Unternehmers und kann deshalb nicht garantiert werden. Der Unternehmer ist daher nicht für die permanente und ungestörte Verfügbarkeit des Angebotes verantwortlich.
Datenschutz
Die Regelungen zum Datenschutz können den Datenschutzhinweisen auf der Homepage des Unternehmers entnommen werden (https://heike-steiner.de/datenschutzerklaerung/).
Die korrekte Angabe der personenbezogenen Daten ist Grundvoraussetzung für eine korrekte Rechnungsstellung. Änderungen der personenbezogenen Daten teilt der Kunde dem Unternehmer unverzüglich mit.
Der Unternehmer wahrt absolutes Stillschweigen über alle vertraulichen Informationen über den Kunden, die er während der Zusammenarbeit erfahren hat. Diese Verpflichtung gilt über die Beendigung des Vertrages hinaus.
Der Kunde kann mit dem Unternehmer über den Instant-Messaging-Dienst „Whatsapp“ oder durch unverschlüsselte E-Mail kommunizieren. Der Unternehmer weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass unverschlüsselte E-Mails sowie Mitteilungen über Whatsapp von Dritten mitgelesen werden können und folglich nicht sicher sind. Die Verwendung dieser Kommunikationswege erfolgt daher ausschließlich auf Verlangen und alleiniges Risiko des Kunden.
Höhere Gewalt
Keine der Vertragsparteien haftet für die Nichterfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen aufgrund von Ursachen oder Ereignissen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen und von außen einwirken, beispielsweise Epidemien, Pandemien, Quarantäne, behördliche Anordnungen, Krieg, terroristische Handlungen einschließlich Cyber-Kriminalität, Sabotage, Aufruhr, Naturkatastrophen, Feuer („Höhere Gewalt“).
Muss der Unternehmer aufgrund Höherer Gewalt seine Leistung reduzieren oder aussetzen, ist der Unternehmer nicht verantwortlich für die eintretende Verspätung oder das Ausbleiben der Leistung. Die Leistungszeit wird in diesem Fall so weit in die Zukunft verschoben, bis die Leistung wieder erbracht werden kann (zuzüglich eines angemessenen Zeitraums für die Wiederaufnahme des Betriebs des Unternehmers). Dauert die Höhere Gewalt länger als 12 Monate, steht beiden Teilen das Recht zur außerordentlichen Kündigung zu. Weitergehende Schäden trägt jeder Vertragsteil selbst.
Die Partei, die sich auf Höhere Gewalt beruft, hat dies sowohl nach Eintritt als auch nach Wegfall der Höheren Gewalt so schnell wie möglich schriftlich mitzuteilen.
Der Kunde ist verpflichtet, den Teil der Leistung, den der Unternehmer bereits erbracht hat, sowie alle vertragsbezogenen Kosten und Aufwendungen des Unternehmers zu bezahlen, die vor dem Eintritt Höherer Gewalt veranlasst geworden sind.
Schlussbestimmungen
Der Vertrag unterliegt deutschem Recht unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts, sofern dies den Kunden nicht schlechterstellt.
